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Hadalgrund Reisen

Marianengraben

Tiefes Abtauchen

899,00 € pro Person ★★★★★(573)

Sie sinken durch leuchtende Tiefseewelten bis zum Challenger-Tief, rund 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel. Erleben Sie die tiefste Region der Erde von zu Hause aus – mit genau so viel Kälte, Dunkelheit und Druckgefühl, wie Sie möchten.

Reise-Highlights

  • Sie erreichen das Challenger-Tief rund 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel
  • Sie beobachten Leuchtquallen, Anglerfische und Tiefsee-Kraken in ihren Tiefenzonen
  • Sie bestimmen Kälte, Dunkelheit und Druckgefühl unabhängig voneinander
  • In der Stufe Fantastisch folgen Sie einem riesigen Leuchtkraken bis zum Grund
  • Sie durchqueren in der Stufe Fantastisch eine Kathedrale aus leuchtenden Quallen
  • Sie kehren mit großen Eindrücken auf Ihr Sofa zurück – ohne Anreise und ohne Spuren am Meeresboden

Ihre Reise, Ihre Regeln

Reise gestalten

Jede Einstellung ist im Preis enthalten. Sie können sie vor jedem Reisetag neu wählen.

1 Wie intensiv soll es werden?
2 Was möchten Sie spüren?

Im Zuschauer-Modus spüren Sie davon nichts. Sie sehen und hören alles, wie hinter einer unsichtbaren Glasscheibe.

angenehme Raumtemperatur2 °C kaltes Tiefenwasser
frei und unbelastetintensiv und allseitig
sanft aufgehellte UmgebungSchwarz jenseits der Leuchtpunkte
ruhiges Beobachtenendlose Tiefe unter Ihnen
3 Extras für Ihre Reise

Mit ✦ Fantastisch markierte Extras gibt es nur in der Erlebnisstufe Fantastisch. Wählen Sie eins, stellen wir sie für Sie ein.

4 Was darf mit nach Hause?

Ihre Reise: Marianengraben

  • Erlebnisstufe: Realistisch
Gesamtpreis 899,00 €

Reiseverlauf

  1. Auftakt im WestpazifikSie beginnen über dem Marianengraben im warmen, lichtdurchfluteten Wasser. Unter Ihnen verliert das Blau mit jedem Meter an Helligkeit.
  2. Dämmerzone ab 200 MeternSie folgen dem schwächer werdenden Tageslicht und begegnen durchscheinenden Quallen. Bei einem optionalen Halt betrachten Sie ihre Lichtimpulse in Ruhe.
  3. Mitternachtszone ab 1.000 MeternSonnenlicht erreicht Sie hier nicht mehr; einzelne Tiere setzen helle Punkte in die Dunkelheit. Sie entdecken Anglerfische und beobachten einen Tiefsee-Kraken.
  4. Tiefseeebene um 5.000 MeterSie lassen die fischreicheren Wasserschichten hinter sich und erreichen die weite Tiefseeebene. Feine Partikel sinken wie langsamer Schnee an Ihnen vorbei.
  5. Challenger-Tief um 11.000 MeterSie erreichen den sedimentbedeckten Grund und entdecken kleine Flohkrebse, während über Ihnen fast elf Kilometer Wasser liegen. In der Stufe Fantastisch begleitet Sie der Leuchtkrake bis hierher.
  6. Rückkehr ins LichtSie steigen durch die Tiefenzonen zurück, bis das erste Blau wieder sichtbar wird. In der Stufe Fantastisch können Sie den Rückweg über die Lichttreppe wählen und unterwegs die Quallenkathedrale besuchen.

Reisebeschreibung

Das Blau wird dunkler, der letzte Sonnenstrahl verschwindet, und neben Ihnen pulsiert eine Qualle in kaltem Licht. Sie tauchen im Marianengraben durch die Dämmerzone und weiter in die lichtlose Tiefe: vorbei an Anglerfischen mit leuchtenden Ködern und Tiefsee-Kraken, deren Arme langsam durch das Wasser gleiten. Unterhalb ihrer Lebensräume setzen Sie den Abstieg fort, bis feines Sediment den Boden des Challenger-Tiefs bedeckt. Rund 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel bleiben Kälte, vereinzelte Schwebteilchen und eine Weite, die ohne Horizont auskommt.

Sie reisen an drei frei planbaren Abenden von zu Hause aus und können jede Etappe pausieren. Als Zuschauer sehen und hören Sie alles, ohne Kälte oder Druckgefühl. Realistisch erleben Sie etwa 2 °C kaltes Tiefenwasser, vollständige Dunkelheit abseits leuchtender Tiere und ein zunehmendes Gefühl von Wasserdruck. In der Stufe Fantastisch führt Sie ein riesiger Leuchtkrake zum Grund, Quallen bilden eine begehbare Kathedrale aus Licht, und eine leuchtende Treppe verbindet das Challenger-Tief mit der Meeresoberfläche. Sie stimmen die einzelnen Eindrücke unabhängig voneinander ab und ergänzen ohne Aufpreis Beobachtungsstopps oder fantastische Begegnungen.

Für Sie, wenn Sie bei Tiefseedokumentationen immer noch ein Stück weiter hinab möchten – und für gemeinsame Abende, die mehr hinterlassen als einen schönen Film. Nach dem letzten Aufstieg sitzen Sie auf Ihrem eigenen Sofa, hören wieder die vertrauten Geräusche Ihrer Wohnung und haben den tiefsten Meeresboden der Erde vor Augen. Kein Fernflug, kein Expeditionsschiff für Ihre Reise und keine Spur im empfindlichen Sediment: Sie haben eine entlegene Welt kennengelernt, ohne ihren Lebensraum zu berühren.

Immer inklusive

Noch mehr Gänsehaut: Mit der Reise-Ausrüstung aus dem UNAK Shop sehen Sie die Welt ohne Ballast, spüren Kälte, Wind und Duft, greifen zu und gehen jeden Schritt selbst.

Reisedetails

Reisedauer 3 Abende à 2 Stunden, jederzeit pausierbar
Stationen Westpazifik, Dämmerzone, Mitternachtszone, Tiefseeebene, Challenger-Tief
Klima vor Ort An der Oberfläche ca. 28 °C, in der Tiefe ca. 2 °C, ohne Tageslicht ab etwa 1.000 m
Geeignet ab 8 Jahren (Zuschauer), 14 Jahren (Realistisch und Fantastisch)
Mitreisende 1–6 Personen pro Buchung, auch aus verschiedenen Städten
CO₂-Ersparnis Geschätzt ca. 4 t pro Person gegenüber einer Fernreise mit Flug und Expeditionsschiff

Das sagen Reisende

★★★★★ 4,8 von 5 · 573 Bewertungen

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„Als das letzte Blau verschwunden war, haben wir beide aufgehört zu reden. Unten am Grund war ich dann erstaunlich ruhig. Dieses Gefühl ist noch den ganzen Abend geblieben.“

Miriam K.

„Zuschauer war genau richtig für mich. Den Anglerfisch ganz nah sehen, ohne Kälte oder dieses Druckgefühl – ich konnte mich endlich auf die Tiere konzentrieren.“

Jonas F.

„Im Realistisch-Modus wurde mir die Kälte am zweiten Abend zu viel. Habe sie heruntergeregelt und den Rest sehr genossen. Der Quallenstopp hätte länger sein dürfen.“

Sabine W.

„Der riesige Leuchtkrake war der Grund für meine Buchung. Wie seine Arme den Weg durch den Graben beleuchten, ist unglaublich schön. Fantastisch hat sich gelohnt.“

Cem A.

„Meine Tochter ist neun und war als Zuschauer dabei. Bei den kleinen Flohkrebsen am Grund war sie völlig begeistert: So tief unten lebt noch etwas! Danach haben wir lange weitergeredet.“

Nora B., mit Tochter

„Die Quallenkathedrale hat mich komplett erwischt. Überall dieses langsame Licht, keine Hektik. Danach auf dem eigenen Sofa zu sitzen war fast der schönste Teil.“

Felix R.

„Die Etappe über der Tiefseeebene war mir etwas zu ruhig. Am Challenger-Tief hat genau diese Ruhe dann aber gepasst. Gut, dass man die Abende frei einteilen kann.“

Anne S.

„Ich hatte vor der Dunkelheit ordentlich Respekt und habe sie erst einmal niedrig eingestellt. Am dritten Abend ging deutlich mehr. Stolz gewesen, ganz ohne mich durchbeißen zu müssen.“

Robert T.

„Mein Bruder war in Hamburg, ich in Freiburg, und wir sind zusammen bis zum Grund gereist. Keine Anfahrt organisieren, trotzdem ein gemeinsames Erlebnis. Das machen wir wieder.“

Leonie H.

„Bin die Lichttreppe zurück nach oben gegangen. Nach der langen Dunkelheit wieder die hellen Wellen zu sehen, war ein richtiger Glücksmoment. Und für diesen Abend musste kein Schiff auslaufen.“

Patrick M.

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