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Humor & Geschenk

100 Arten, nicht zu verschwinden

von Fiona Kazemi

100 friedliche Wege, unvergessen zu bleiben

22,00 € ★★★★★(463)

100 friedliche Wege, den eigenen Tod zu überdauern: mit einer eigenen Kaffeereligion, einem Jahrhundertroman oder einer steinernen Geburtstagskerze, die Ihre Nachkommen jedes Jahr wieder anzünden.

Das erwartet Sie

  • 100 positive Wege vom persönlichen Vermächtnis zum öffentlichen Lebenswerk
  • Zehn Themenkapitel über Gründungen, Überlieferung und monumentalen Eigensinn
  • Konkrete Fragen zu Mitstreitern, Dokumentation und geregelter Nachfolge
  • Eigene Kaffeereligionen, Jahrhundertromane und Geburtstagskerzen aus Stein
  • Zuversicht durch Gestaltung statt Druck zur eigenen Großartigkeit
  • Gebunden mit Lesebändchen für Vorhaben mit längerem Zeithorizont

Klappentext

Ihr Name soll später nicht nur auf einer Kiste stehen, deren Inhalt niemand zuordnen kann. Wer über Generationen in Erinnerung bleiben möchte, braucht mehr als einen großen Auftritt: etwas, das andere behalten, benutzen oder unbedingt fortsetzen wollen.

In „100 Arten, nicht zu verschwinden“ entwickelt Fiona Kazemi 100 positive Wege zu einem Nachleben im Gedächtnis anderer. Ihr Ausgangspunkt: Statt sich selbst wichtig zu machen, gründen Sie etwas, dessen Geschichte ohne Sie nicht erzählt werden kann. Aus eigenwilligen Ritualen werden Gemeinschaften, aus ungewöhnlichen Sammlungen öffentliche Erinnerungsorte und aus unfertigen Werken Aufgaben für Menschen, die heute noch gar nicht geboren sind.

Drei Kostproben aus dem Buch

1. Die Glaubensgemeinschaft des zweiten Kaffees

Erheben Sie den zweiten Kaffee am Sonntag zur heiligen Handlung. Das einzige Gebot Ihrer neuen Religion: Niemand räumt ab, solange noch jemand etwas erzählt. Schreiben Sie die Gründungsgeschichte auf die erste Seite des Gemeindebuchs; danach sammeln die Mitglieder ihre Sonntagsgeschichten darin. Wer dieses Ritual weiterführt, überliefert Ihren Namen gleich mit. Missioniert wird mit Kuchen.

2. Der Roman erscheint hundert Jahre zu spät

Schreiben Sie den Anfang eines Romans, dessen Schluss ausdrücklich erst 2126 entstehen darf. Jedes Jahr ergänzt eine andere Person ein Kapitel und übergibt Manuskript und Verantwortung öffentlich weiter. Ihr Name bleibt als Begründer auf der Titelseite. Die lange Frist ist kein Lieferproblem: Sie macht aus einem Text eine Verpflichtung zwischen Generationen.

3. Eine Geburtstagskerze für die nächsten zweihundert Jahre

Lassen Sie sich zum Geburtstag eine Kerze aus Stein schenken, einen Meter hoch, mit einer Laterne anstelle des Dochts. Sie bekommt einen festen Platz im Familiengarten. Jedes Jahr entzündet jemand darin ein Licht und erzählt eine Geschichte über Sie, später auch ohne Ihre Anwesenheit. Die Nachkommen müssen sich keine Gedenkfeier ausdenken. Sie haben bereits einen Geburtstag im Kalender.

Dieses Buch richtet sich an Menschen, denen ein Erinnerungsfoto nicht genügt. Es verbindet große Vorhaben mit konkreten Fragen nach Mitstreitern, Dokumentation und Weitergabe, ohne ewigen Ruhm zu versprechen. Beim Lesen weicht der Druck, bedeutend sein zu müssen, der Lust, etwas Bedeutendes anzufangen. Auch als Geschenk für hartnäckige Menschen mit langem Atem.

Lesen Sie jetzt; die Nachwelt sollte nicht auch noch die Gründungsarbeit übernehmen müssen.

Details zum Buch

Ausgabe Gebunden, mit Lesebändchen
Seiten 240
Erscheinungsjahr 2026
Sprache Deutsch
Lesedauer ca. 5 Stunden
Lesealter Erwachsene

Das sagen Leserinnen und Leser

★★★★★ 4,8 von 5 · 463 Bewertungen

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„Im Zug angefangen und meine Haltestelle beinahe verpasst. Eine Religion rund um den zweiten Kaffee klingt erst einmal übertrieben. Dass am Ende die Geschichten am Tisch weiterleben, hat mich dann richtig berührt.“

Derya K.

„Wir haben beim Sonntagsessen tatsächlich den Anfang eines Jahrhundertromans geschrieben. Für die erste Übergabe gibt es schon einen Termin. Selten hat sich ein Familienprojekt so groß angefühlt.“

Ruben F.

„Zum Ruhestand bekommen und abends auf dem Sofa gelesen. Endlich nimmt jemand ernst, dass man noch etwas anfangen möchte, dessen Fertigstellung man nicht selbst erleben muss.“

Annette W.

„Lese jeden Abend ein paar Vorschläge. Gerade bei den großen Bau- und Sammlungsideen hätte ich gern Zeichnungen gesehen. Der Gedanke an die spätere Weitergabe bleibt dafür erstaunlich hängen.“

Milan P.

„Beim Familienbesuch die Stelle mit der steinernen Geburtstagskerze vorgelesen. Meine Mutter wollte sofort wissen, wo wir ihre hinstellen würden. So leicht haben wir lange nicht darüber gesprochen, was einmal von uns bleibt.“

Gesine B.

„In der Mittagspause über die Kaffeereligion gelacht. Sonntag haben wir dann wirklich ein Heft auf den Tisch gelegt und die erste Familiengeschichte eingetragen. Mein Vater blieb glatt noch eine Tasse länger.“

Farid N.

„Mein Bruder und ich haben uns am Wochenende Stellen vorgelesen. Beruhigend fand ich, dass nicht überall der eigene Name riesengroß stehen muss, damit die eigene Geschichte weiterlebt.“

Britta S.

„Über ein Wochenende ausgelesen. Einige Vorhaben verlangen erheblich mehr Zeit und Mitstreiter, als ich aufbringen könnte. Dafür macht das Buch keine halben Sachen beim Thema Nachfolge.“

Henrik T.

„Als Geburtstagsgeschenk gekauft und vor dem Einpacken selbst gelesen. Mein Freund plant seit Jahren eine öffentlich zugängliche Sammlung. Jetzt reden wir erstmals darüber, wie es ohne ihn weitergehen könnte.“

Samira L.

„Liegt bei uns auf dem Wohnzimmertisch. Meine Frau und ich lesen abwechselnd darin. Aus der etwas bedrückenden Frage, was von uns bleibt, ist ein richtig anregendes Dauergespräch geworden.“

Uwe R.

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